Wer unsere Seite zum ersten Mal besucht, möchte denken, wir seien darauf aus, unschuldigen Tieren die Haut abzuziehen, unser Lieblingsgetränk sei Blut, das Knacken von Knochen Musik in unseren Ohren und wenn wir nach Feierabend in unsere hauseigene Kühlkammer gehen und über die eiskalten, fleischigen Dinge streichen, die dort hängen, fühlten wir eine Ekstase wie ein Blinder beim Liebesakt ... 

Aber dem ist nicht so. Wir sind eine ganz harmlose, freundliche, kreative und wohlerzogene Gruppe - oder vielmehr Clique oder doch Szene? - von Studenten. Pädagogikstudenten. Und wir befanden uns in einer sozialpädagogisch typischen Situation, als der Anstoß für diese Seite uns in unseren Grundfesten erschütterte: wir waren in einer Gruppe versammelt und wollten uns kennen und gleichzeitig ein paar neue Spiele lernen. Zuerst grasten wir alle anderen Kindergeburtstagsspiele ab, bis wir endlich DAS richtige fanden:

das Zettelgeschichtenspiel!
Die Ergenisse seht ihr hier ...
Wie es geht? Also: Ihr braucht:
-eine Gruppe aufgrund der Dämmerung und Alkohol angeheiterter des Schreibens (noch) mächtiger Menschen
-Stifte in ausreichender zahl
-für jeden ein Blatt
-ein grammatisches Gefühl für GENDER und Zeitformen
alsdann: verteile man Stifte und Zettel gleichmäßig (jeder eins) auf alle und beginne mit einem Satz, Satzfragment, Wort oder einer halben Geschichte. anschließend knicke man den Zettel direkt darunter ab und reiche ihn an den Nachbarn weiter. Dieser darf den vorhergehenden Satz lesen und eine Ergänzung hinzufügen, umknicken, weitergeben ...
Schluss: wenn der Zettel voll ist
Ziel: kreative Geschichten oder irre Zusammenhänge entdecken
Empfehlung: statt Vernichtung einfach immer und immer wieder laut vorlesen